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Presseinformation

Reiseversicherungen im Vergleich: nicht immer ist die Teuerste auch die Beste!!


Urlaubszeit bedeutet für das Europäische Verbraucherzentrum Hochsaison. Wie in den vorherigen Sommern drehen sich auch heuer viele Verbraucheranfragen rund um das Reisen, im besondern um das Thema Reiseversicherungen. So zum Beispiel war ein Südtiroler Pärchen felsenfest überzeugt, dass deren Versicherung die Kosten für die vorgezogene Heimkehr übernehmen würde, da die neunzigjährige Oma plötzlich verstorben war. Was sie aber nicht bedacht hatten: nur wenige Reiseversicherungen sehen die Großeltern als Familienangehörige an und wenn ja, dann aber nur bis zum 80. Lebensjahr.

In einem anderen Fall erkrankte ein Verbraucher im Urlaubsort. Ohne das telefonisches O.K. der Ärzte der Reiseversicherung für seinen Rücktransport lies sich der Kranke nach Südtirol heimbringen. Die Genesung erfolgte bald, aber die Reiseversicherung weigerte sich für die Kosten aufzukommen. Tatsächlich binden die meisten Policen den Ersatz der Rücktransportkosten an die Bedingung, dass der Kranke die Zustimmung der Versicherungsärzte vorab einholt. Eine Ausnahme bildet hierbei zum Beispiel die Europäische Reiseversicherung.

Von großer Bedeutung kann auch die zusätzliche Leistung der Versorgung von unseren Lieben zu hause sein. Wer der einzige Bezugspunkt für ältere Familienmitglieder ist, traut sich oft nicht in den Urlaub. In solch einem Falle kann die Police Mondial Assistance Italia SpA – Globy all inclusive – geeignet sein: bei Bedarf steht dem Pflegebedürftigen nicht nur eine rund um die Zeit von Ärzten besetzte Hotline, sondern im Ernstfall organisiert und entsendet die Versicherungsgesellschaft einen Arzt nach Hause und, wenn nötig, organisiert sie zudem den Krankentransport zum nächstgelegenen Krakenhaus.

Aus dem geht natürlich hervor, dass die Leistungen der einzelnen Reiseversicherungen sehr unterschiedlich sein können und dem eigenen Bedarf angepasst sein müssen, um nicht unterversichert oder überhaupt nicht versichert zu sein.
Dies war der Anlass für das EVZ Bozen, einen Preisvergleich zwischen Policen von 5 italienischen und 2 österreichischen Versicherungsunternehmen durchzuführen.
Kurz zur Vorgangsweise: Als Erhebungsbasis wurden 2 Standardsituationen ausgesucht:
Eine vierköpfige Familie mit zwei minderjährigen Kindern, die für 2 Wochen in Europa Urlaub macht und dabei per Flugzeug an- und abreist. Reisepreis insgesamt 3.500 €
Ein Alleinreisender, der einen Monat lang durch die Welt fliegt mit Reisepreis 3.000 €.
Zudem wurde bei der Berechnung der Policen versucht, nur gleiche oder wenigstens ähnliche Versicherungssummen zu berücksichtigen.
Fazit: Es gibt große Preisunterschiede, die nicht immer wesentlich bessere Vertragsbedingungen zu Grunde haben. Wie immer lohnt es sich, den Dschungel von Klauseln wenigstens einmal zu überfliegen, um später nicht die bittere Entdeckung machen zu müssen, dass genau die Leistung nicht mit einbegriffen ist, die man dringend gebraucht hätte.


Vergleichstabelle Reiseversicherungen, .pdf-Format


8.8.2003



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