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Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)


Otto Normalverbraucher findet in einem deutschen Webshop ein sehr günstiges Angebot für eine digitale Kamera. Hastig bestellt er das Gerät und bezahlt mit Kreditkarte. 10 Tage danach führt er triumphierend seinen Freunden die Digicam vor. Doch welch böses Erwachen als er 2 Monate später in seinem Kreditkartenauszug feststellen muss, dass er die Kamera bedeutend teurer bezahlt hat. Das deutsche Unternehmen ist aber im Recht, denn der Aufpreis deckt die Transport- und Versicherungskosten, welche in den AGB auf der Homepage genau angeführt sind.

Es ist nicht leicht eine attraktive Homepage zu erstellen, aber bedeutend schwieriger und kostspieliger ist es, die Homepage und die Geschäftsabwicklung auch den Konsumentenschutzgesetzen konform zu gestalten. Um festzustellen, ob ein Webshop mit den Verbraucherrechten vertraut ist, ist ein Blick auf die AGB unbedingt notwendig.

Dort sollten Sie Informationen zum Rücktrittsrecht und zu den Modalitäten der Rückgabe oder des Abholens der Ware im Fall der Geltendmachung des Rücktrittsrechts, sowie Angaben zu den Lieferbedingungen , zu den Versandkosten, den Zahlungsarten und Garantien finden.

Wichtig sind dort auch die Datenschutzbestimmungen. Erlauben Sie dem Anbieter lediglich die Speicherung der Daten zum Zweck der Erfüllung des Vertrages und nicht auch zur Weitergabe an Dritte, die nicht unmittelbar mit der Auftragsabwicklung zu tun haben, sonst brauchen Sie sich nicht zu wundern, wenn Ihr Briefkasten mit Werbung prall gefüllt ist.

Lesen Sie sich immer die allgemeinen Geschäftsbedingungen aufmerksam durch.


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Ratgeber E-Commerce - Stand: Dezember 2004



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