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Presseinformation

Neuer EU-Preisvergleich ist erschienen!

Die Europäische Kommission hat am 22. Juli die aktuellen Daten des EU-weiten Preisvergleiches für Neufahrzeuge bekanntgegeben. Die Daten geben die Preissituation zum 1.Mai wieder, also genau 4 Monate nach der reellen Einführung der europäischen Einheitswährung.

Die Modalitäten des Preisvergleiches sind stets die selben: Verglichen werden die Nettopreise der 81 bestverkauften Modelle von 18 europäischen und 8 japanischen Herstellern.

Dabei sind im Vergleich zu den im Februar erschienenen Daten keine grossen Veränderungen festzustellen: Die Preisunterschiede sind weiterhin sehr markant, an der Spitze der teuersten Märkte bleiben England, Deutschland und Österreich. Die niedrigsten Autopreise haben nach wie vor Spanien, Griechenland, Finnland und Dänemark.

41 der insgesamt 81 verglichenen Automodelle werden in Deutschland (dem stets grössten europäischen Automarkt) am teuersten verkauft, davon sind 36 Modelle um ganze 20 bis 42 % teurer als in den anderen EU-Ländern. In Österreich sind 23 Modelle um mindestens 20 % teurer als im restlichen EU-Raum.

In absoluten Zahlen, betragen die Preisunterschiede bis zu 4.600 Euro innerhalb der Euro-Zone und bis zu 6.000 Euro im EU-Raum insgesamt.

Die Preispolitik der einzelnen Konzerne ist grösstenteils konstant: So weisen General Motors (Opel-Vauxhall, Saab), der Fiat-Konzern (Fiat, Lancia, Alfa Romeo), Honda und Suzuki die grössten Preisunterschiede auf. BMW, Daimler-Chrysler und die Ford-Gruppe (Ford, Volvo, Land Rover) hingegen beschränken die Preisunterschiede innerhalb der Euro-Zone auf höchstens 15 %.

Der aktuelle Auto-Preisvergleich mit dem entsprechenden Bericht der Kommission ist unter http://europa.eu.int/comm/competition/car_sector/price_diffs abrufbar.

31.07.2002



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