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Das Europäische Verbraucherzentrum Bozen zu Gast an der Freien Universität BozenAm heutigen Donnerstag hat an der Freien Universität Bozen, Fakultät für Wirtschaft, eine Informationsveranstaltung in Zusammenarbeit zwischen der Freien Universität Bozen und dem Europäischen Verbraucherzentrum (EVZ) Italien - Büro Bozen, stattgefunden. Ziel dieser Veranstaltung, welche im Rahmen einer Vorlesung des Kurses aus Privatrecht B in Zusammenarbeit mit der Dozentin Prof. Laura Valle stattgefunden hat, war es, den Studenten nützliche Tipps in Zusammenhang mit ihren Rechten als Euro-Verbraucher zu geben. Insbesondere, haben die Beraterinnen des EVZ dabei verschiedene Fragen beantwortet, wie beispielsweise: Angst vor Betrügereien im Internet? Was tun bei entgangener Urlaubsfreude? Wurde dein Flug einfach annulliert? Was sind die sog. ADR? Nach einleitenden Worten von Prof. Valle, haben zwei Beraterinnen anhand des Beispiels des EVZ Bozen das Netz der Europäischen Verbraucherzentren (ECC-Net) und dessen Funktionsweise vorgestellt. Daraufhin wurden einige Thematiken, die für die Studierenden aber auch generell für die Verbraucher von besonderem Interesse sind, vertieft, wie z.B. Fernabsatzverträge, Pauschalreisen, Fluggastrechte, e-commerce und unerwünschte Werbemitteilungen (so z.B. die sog. "winning-mails"). Weiteres Thema der Veranstaltung war die außergerichtliche Streitbeilegung der Rechtsstreitigkeiten im Bereich des Konsumentenrechts gemäß Art. 141 des Verbraucherkodex und weiterer EU-Normen. Das Verhältnis zwischen Konsument und Unternehmen ist nur einer der Bereiche, in welchem die Mittel der außergerichtlichen Streitbeilegung (ADR) Anwendung finden. Das Europäische Verbraucherzentrum Bozen ist in diesem Bereich tätig, mit besonderem Augenmerk auf grenzüberschreitende Streitigkeiten und ist Teil des ECC-Net, welches von der Europäischen Kommission eingerichtet wurde. Die Veranstaltung hat einmal mehr gezeigt, dass es für den sog. Euro-Verbraucher, also den Konsumenten, der Waren und Dienstleistungen innerhalb des Binnenmarktes Europa erwirbt, unabdingbar ist, seine Rechte und Pflichten zu kennen, um auch in unseren europäischen Nachbarstaaten sicher einkaufen zu können. "Information ist besonders in Bezug auf Online-Käufe die beste vorbeugende Maßnahme gegen Betrug", meint Monika Nardo, Beraterin des EVZ und heute eine der Vortragenden bei der Veranstaltung an der Freien Universität Bozen. Weitere Informationen zum Netzwerk der Europäischen Verbraucherzentren und dessen Aufgaben finden Sie unter www.euroconsumatori.org oder telefonisch unter 0471 980939, von Montag bis Freitag, von 8.00 bis 16.00 Uhr. Bozen, 15.05.2008 Presse-Information
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