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Autopreisvergleich Teures LiebkindZuerst die schlechte Nachricht: Italien zählt zu den teuren Pflastern, was den Kauf von Autos anbelangt. Und jetzt die gute Nachricht: Die heimischen AutokäuferInnen können erheblich sparen, wenn sie Fahrzeuge in anderen Mitgliedsländern der Europäischen Union (EU) erstehen. Denn die Preisunterschiede sind nach wie vor groß. Dies zeigt der neueste europäische Autopreisvergleich, wie das Europäische Verbraucherzentrum in Bozen berichtet.Bozen - Das Auto ist längst zum Liebkind der Südtiroler aufgestiegen. Rund 240.000 Autos transportieren die 460.000 SüdtirolerInnen. Jedes Jahr werden mehr als 15.000 neue Autos zugelassen. Fahrzeughändler mögen sich über diese Zahlen freuen. Für die KonsumentInnen bleibt der Autokauf jedoch auch im reichen Südtirol eine teure Investition - teurer als in anderen Ländern Europas. Dies zeigt der aktuelle Preisvergleich der Neufahrzeuge, den die Europäische Kommission durchgeführt hat. Die Daten geben die Situation vom 1. November 2003 wieder und vergleichen die Nettopreise (ohne MwSt. und Ökosteuern) der 91 bestverkauften Modelle von 18 europäischen, 7 asiatischen und 1 amerikanischen Hersteller. Im Vergleich zu früheren Untersuchungen klaffen die Preise nicht mehr so stark auseinander. Schwankungen zwischen den einzelnen Märkten sind von 7% auf 5,6% zurückgegangen. Insgesamt sind die Preise um 1,3% angestiegen - weniger als die Inflationsrate von 2%. In Italien beobachtete die Studie die kleinsten Zunahmen, nämlich um 0,5%. Zum Vergleich: In den Niederlanden stiegen die Preise um 3%. Dennoch bleiben die Unterschiede der Preise groß. 86 von insgesamt 91 Automarken finden italienische KäuferInnen in der übrigen Euro-Zone günstiger als in Italien. Das gilt auch für die heimischen Marken. Nur der BMW Mini, der BMW X5, der Mazda 323, der Toyota Yaris und der Lancia Ypsilon kosten in Italien am wenigsten. Dagegen blättern KäuferInnen hierzulande beispielsweise für einen Peugeot 406 um 48,7% mehr auf den Tisch als in Dänemark. Besonders krass sind die Unterschiede beim Volkswagen Passat. KäuferInnen dieses Wagens können bis zu 5.000 Euro innerhalb der Euro-Zone sparen. Nichts für Schnäppchenjäger sind wiederum Deutschland und Österreich. Insgesamt 38 Modelle sind in den zwei Nachbarländern Italiens am teuersten, 23 davon zwischen 20% und 39% teurer als die gleichen Modelle in anderen Ländern. Die billigsten Fahrzeuge finden KäuferInnen dagegen in Dänemark, gefolgt von Griechenland und Finnland. Der aktuelle Preisvergleich mit dem entsprechenden Bericht der Kommission ist auf der Seite der Europäischen Kommission abrufbar. Nähere Informationen: Europäisches Verbraucherzentrum Bozen, Tel. 0471/980939, Email: info@euroconsumatori.org.Bozen, den 09.03.2004 Link aktualisiert am 01.08.2007
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