Die ODR-Plattform ist eine von der Europäischen Kommission eingerichtete und verwaltete interaktive Website, über die VerbraucherInnen und UnternehmerInnen der Europäischen Union Streitigkeiten aus Online-Verträgen über den Verkauf von Waren und Dienstleistungen außergerichtlich beilegen können.
Die ODR-Plattform ist eine von der Europäischen Kommission eingerichtete und verwaltete interaktive Website, über die VerbraucherInnen und UnternehmerInnen der Europäischen Union Streitigkeiten aus Online-Verträgen über den Verkauf von Waren und Dienstleistungen außergerichtlich beilegen können.
Immer mehr Verbraucher nutzen das Internet, um ihre Weihnachtseinkäufe zu erledigen. Passend dazu läuten viele Online-Händler das Weihnachtsgeschäft mit den aus den USA importierten Aktionstagen des Black Friday und des Cyber Monday ein.
Manch einer nutzt die Zeit zuhause, um auszumisten und sich vielleicht von der ein oder anderen Sache zu trennen, die zwar nicht mehr gebraucht, aber dennoch nicht überflüssig ist. Und da kommt der ein oder andere auf die Idee, sein HiFi-Gerät oder seine Markenjacke über eine Verkaufsplattform anzubieten und so an die Frau und an den Mann zu bringen. Dass es dabei aber zu sehr unerfreulichen Überraschungen kommen kann, zeigt das folgende Beispiel.
In den letzten Jahren hat sich der elektronische Handel grundlegend verändert. Man kauft nicht mehr nur über klassische Webseiten oder strukturierte Platformen: Immer häufiger werden Verbraucher:innen direkt innerhalb von sozialen Netzwerken zum Kauf animiert, wobei die Grenzen zwischen Werbung, Inhalt und Verkauf zunehmend verschwimmen und schwer zu erkennen sind. Mit dem Start des TikTok Shop in Italien (der Dienst ist seit dem 31. März aktiv) wird der Einkauf direkt über ein Video oder einen Livestream zur immer weiter verbreiteten Realität. Doch was bequem und unterhaltsam erscheinen mag, kann auch erhebliche Risiken für die Verbraucher:innen bergen – vor allem, wenn Produkte von unbekannten oder wenig vertrauenswürdigen Verkäufern angeboten werden. Das EVZ Italien und die VZS erinnern daran, dass nicht alles, was in den sozialen Medien gezeigt wird, sicher, legal oder EU-konform ist. Die vermeintliche Einfachheit des Kaufs nach dem Swipe & Shop-System sollte nicht davon ablenken, stets die Identität des Verkäufers und die Verkaufsbedingungen zu überprüfen.
Aufgrund der Preissteigerungen wird es in diesem Jahr für viele Verbraucher:innen ein anderer Black Friday werden. Aber auch 2022 sind Werbeslogans, wie „Bestpreisgarantie“, hinter denen sich oft falsche Versprechungen und manchmal sogar Betrug und Täuschung verstecken, allgegenwärtig. Mit diesen nützlichen Tipps des Europäischen Verbraucherzentrums (EVZ) sollte die Online-Schnäppchenjagd am Black Friday und Cyber Monday jedoch erfolgreich zu meistern sein. Nicht zu vergessen sind dabei die verbesserten Garantien, welche sich aus der neuen sogenannten Omnibus Richtlinie - der Richtlinie (EU) 2019/2161 – ergeben.