Die ODR-Plattform ist eine von der Europäischen Kommission eingerichtete und verwaltete interaktive Website, über die VerbraucherInnen und UnternehmerInnen der Europäischen Union Streitigkeiten aus Online-Verträgen über den Verkauf von Waren und Dienstleistungen außergerichtlich beilegen können.
Die ODR-Plattform ist eine von der Europäischen Kommission eingerichtete und verwaltete interaktive Website, über die VerbraucherInnen und UnternehmerInnen der Europäischen Union Streitigkeiten aus Online-Verträgen über den Verkauf von Waren und Dienstleistungen außergerichtlich beilegen können.
Anna ist auf der Suche nach einem Zimmer in Rom für das Wochenende. Als sie ein interessantes Angebot findet, erscheint ein Hinweis, der sie darauf aufmerksam macht, dass es das letzte Zimmer zu diesem Preis ist und es noch 12 weitere Interessenten gibt. Um diese Gelegenheit auf keinen Fall zu verpassen, klickt sie sofort auf “buchen”.
Lukas kauft das ersehnte Smartphone; mit der Bestellbestätigung wird ihm ein "VIP"-Rabattangebot angezeigt, wobei er aber nicht bemerkt, dass die Bedingungen für den Rabatt vorsehen, dass dieses "VIP"-Konto nur dann kostenlos ist, wenn man jeden Monat einen bestimmten Betrag ausgibt, andernfalls wird ein gewisser Betrag für ein monatliches Abo angelastet.
Dies sind nur zwei Beispiele von so genannten "Dark Patterns", die zunehmend auf Webseiten verwendet werden, die den Kauf von Waren oder Dienstleistungen anbieten.
Seit dem 17. Februar sind die Bestimmungen des Digital Services Act, also des Gesetzes über digitale Dienste, für alle Online-Plattformen, die in der Europäischen Union zugänglich sind, in Kraft. Die neue EU-Verordnung legt den Fokus darauf, das digitale Umfeld sicherer zu machen. Ziel ist es, der Verbreitung illegaler Inhalte und Waren entgegenzuwirken, die Transparenz in Bezug auf Werbeinhalte sicherzustellen und die Werbung basierend auf sensiblen Daten einzuschränken.
Die Feiertage stehen vor der Tür – und mit ihnen der Wunsch, sich selbst oder unseren Lieben, oftmals auch in letzter Minute, smarte Geschenke zu machen: Streaming-Abos, Käufe über Social Media oder auf online Plattformen außerhalb der EU, auch mit Ratenzahlung. Gerade für jüngere Verbraucherinnen und Verbraucher – die oft schnell und mobil einkaufen – besteht das Risiko, in vermeidbare Fallen zu tappen. Hier einige praktische Tipps für einen überlegten Weihnachtseinkauf ohne unangenehme Überraschungen.
Schon in den vergangenen Jahren boomte gerade vor Weihnachten der Online-Handel. In der diesjährigen Adventszeit werden aufgrund der Corona-Pandemie zahlreiche VerbraucherInnen, die bisher hauptsächlich in den Geschäften auf Geschenkesuche gingen, auf den Online-Handel umschwenken.
20 Millionen Euro Schaden und 358 Opfer: Das sind die Zahlen, die die Postpolizei allein für 20201 vermeldet. Leider scheint sich die Situation nicht zu verbessern. Im Büro des Europäischen Verbraucherzentrums (EVZ) Italien in Bozen häufen sich entsprechende Berichte.