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Verbrauchertelegramm Europa-AusgabeUm monatlich über die Neuigkeiten im europäischen Verbraucherschutz informiert zu sein, abonnieren Sie kostenlos das Verbrauchertelegramm als Newsletter.Verbrauchertelegramm Europa-Ausgabe November 2006Beilage zur Europa-Ausgabe Nr. 68 - Redaktion: Europäisches Verbraucherzentrum Bozen (Italien)REISEN I Der neue elektronische ReisepassWie bereits letztes Jahr nach der Einführung der neuen Bestimmungen im Bereich der Reisepässe angekündigt, sind am 26. Oktober 2006 die Sicherheitsmaßnahmen mit der Einführung des elektronischen Reisepasses verschärft worden. Dieses Dokument hat besondere Druckeigenschaften, die Fälschungen unmöglich machen, und enthält einen Mikrochip mit den Daten des Eigentümers und der ausstellenden Behörde, die elektronisch zertifiziert sind. Die Kosten für den neuen Reisepass belaufen sich auf Euro 44,66 (32 Seiten) oder auf Euro 45,62 (48 Seiten). Die jährliche Gebühr für die Stempelmarke bleibt unverändert. Der neue Reisepass ermöglicht es, ohne die Ausstellung eines Visums in die USA einzureisen und auf amerikanischen Flughäfen umzusteigen. Die alten Pässe bleiben auf jeden Fall bis zu ihrem Fälligkeitsdatum gültig.Um also im Rahmen des "Visa Waiver Program – Reisen ohne Visum" in die Vereinigten Staaten zu reisen, sind folgende Arten von Pässen gültig:
Weitere Infos können Sie auf unserer Homepage nachlesen: - Einreisebestimmungen USA (11-2005) - Lange Wartezeiten bei Reisepässen (06-2006) REISEN II “Viaggiatreno”: der Informationsdienst von TrenitaliaEs handelt sich dabei um einen Echtzeit-Informationsdienst, der es ermöglicht, die neuesten Informationen über den nationalen und regionalen Zugverkehr auf dem eigenen Handy oder Computer zu bekommen. Um zu erfahren, wie ein Zug gerade fährt, ob es Verspätungen gibt, welches die Ab- und Anfahrtszeiten (vorgesehen und effektiv) sind, brauchen Sie nur auf den Abschnitt „TrenOnLine“ gehen und dort die Zugnummer oder den Ab- oder Ankunftsbahnhof eingeben. Infos zu Zugunterbrechungen, alternativen Zugverbindungen, entfallenden Zügen, eventuellen Ersatztransportmitteln, außerordentlichen Ereignissen und Verkehrsabweichungen kann man hingegen im Abschnitt „Informazioni in tempo reale“ nachlesen.Den neuen Dienst von Trenitalia finden Sie auf der Seite: www.viaggiatreno.com/viaggiatreno/ WUNDERMITTEL Fall „Vita Sanitas Q10“: Dank der Meldung des EVZ – Einsatz der Finanzpolizei MeranEnde September haben mehrere KonsumentInnen aus dem Pustertal das Europäische Verbraucherzentrum Bozen (EVZ) über den Erhalt einer Einladung für eine Waschmittelvorführung informiert. Sofort haben die BeraterInnen des EVZ erkannt, dass es sich dabei um den Fall „Vita Sanitas Q10“ handelt, denn die Einladung war identisch mit jener, die Ende Juli in den Briefkästen der KonsumentInnen aus Meran, Bozen, Brixen und Sterzing gelandet war. Gemeinsam mit den Beamten der Finanzpolizei Meran hat eine Beraterin des EVZ an einer dieser Verkaufsveranstaltungen teilgenommen. Der Werbeverkauf hat sich genauso abgewickelt, wie von den KonsumentInnen beschrieben, die bei der Finanzpolizei in Meran Strafantrag gemacht hatten: Es wurde das Nahrungsergänzungsmittel „Vita Sanitas Q10“ angepriesen, welches, schenkt man den Erzählungen des Verkäufers Glauben, den Nobelpreis gewonnen habe. Während der ganzen Vorführung gab es mehrere Ungenauigkeiten, wenn nicht sogar Fehler, im Bereich der Medizin. Außerdem wurde den Anwesenden sogar vor der Einnahme gewisser Medikamente abgeraten. Seit längerer Zeit versucht das EVZ den KonsumentInnen klar zu machen, dass im Bereich Gesundheit, Arzneimittel und Nahrungsergängzungsmittel der Rat von Hausärzten, Apothekern und Spezialisten unumgänglich ist! Nachdem der Staatsanwalt Giancarlo Bramante die entsprechende Ermächtigung erteilt hatte, haben die Beamten der Finanzpolizei, bei einem erneuten Werbeverkauf eingegriffen und verschiedene Produkte sowie Bargeld beschlagnahmt. „Jetzt wird sich das EVZ Bozen in einem möglichen Strafprozess gegen diese Verkäufer als Zivilpartei einlassen, in der Hoffnung, dass dabei für die hintergangenen KonsumentInnen eine Entschädigung herausschaut“, meint Monika Nardo, Beraterin des EVZ, die die ganze Geschichte verfolgt und an einer der Veranstaltungen teilgenommen hat.
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