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Presse-Information Schenkkreise: von schenken keine SpurMeldungen von VerbraucherInnen zufolge sollen angeblich zwei Schweizer Herren alles daran setzen, in Südtirol so viele Schenkkreise wie möglich ins Leben zu rufen. Häufig wird an Herz und Gefühl appelliert, Sprüche wie "Durch Teilen und Mitteilen wird immer mehr Menschen zu Wohlergehen und Reichtum im umfassenden Sinn verholfen!" Aber Schenkkreise haben absolut nichts mit schenken zu tun - weder moralisch, noch juridisch! Wie funktioniert das System? Ein Schenkkreis besteht normalerweise aus 4 Stufen und 15 Mitgliedern:
Die unteren 8 zahlen dem Initiator des Kreises je 5.000.- Euro (insgesamt also 40.000.-) in der Hoffnung, selbst einmal an der Spitze zu stehen und „beschenkt“ zu werden. Nach der Zahlung scheidet der Initiator aus, der Kreis wird in 2 neue geteilt und neue Zahlende müssen angeworben werden. Im Optimalfall erhalten die ersten 8 Zahlenden nach 4 Runden ihr Geld. Dabei mussten aber schon 127 Mitspieler 5.000.- Euro einzahlen. Steigt man erst bei der 7. Runde ein, so braucht das System schon 7.168 Einzahler, um alle Einsteiger der 7. Runde mit der versprochenen Summe zu beglücken. In der 16. Runde ist die gesamte Bevölkerung Südtirols (524.287) zur Kasse gebeten.
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