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Europäische Skigebiete im Preisvergleich

Das Netzwerk der Europäischen Verbraucherzentren (ECC-Net) hat einen europaweiten Preisvergleich der Skigebiete für die Wintersaison 2010/2011 vorgenommen. Die Schweiz ist am teuersten. Aber auch einige der am Preisvergleich teilnehmenden italienischen Skigebiete zählen nicht zu den preiswertesten ihrer Kategorie. Günstig ist hingegen der Pistenspaß in Tschechien.

Am Preisvergleich beteiligten sich 19 der 29 Europäischen Verbraucherzentren (EVZ), darunter große Skinationen wie Österreich, Italien und Frankreich, aber auch kleine wie Zypern und Litauen. Zudem wurden die Daten der Wintersport-Nation Schweiz erhoben, damit der Vergleich alle großen "Skiländer" der Alpen umfasst. Der Preisvergleich erfolgte auf der Basis des Betrages, den eine vierköpfige Familie (zwei Erwachsene, ein Kind, ein Jugendlicher Jahrgang 1994) für 6-Tage-Skipässe sowie Tageskarten berappen muss; Ermäßigungen wurden nicht berücksichtigt.


Jedes der teilnehmenden EVZ hat im eigenen Land Skigebiete von einem bis über 100 Pistenkilometer ausgewählt und diesen einen Fragebogen zu gesandt; die Skigebiete wurden wiederum in 5 unterschiedliche Kategorien (1-10km, 11-25km, 26-50km, 51-100km und über 100km) eingeteilt. Insgesamt wurden 400 Fragebogen verschickt, davon wurden 199 beantwortet.

Die Preisunterschiede sind groß: So müssen Familien, die mit einem oder zwei Kilometer Piste zufrieden sind, für 6-Tage-Skipässe in Tschechien (Kliny) 136 Euro bezahlen, während in der Schweiz (Saas-Fee) für über 100 Kilometer Piste 896 Euro hingeblättert werden müssen. Aber auch innerhalb derselben Kategorie gibt es beträchtliche Preisunterschiede: So muss im italienischen Skigebiet Valchiavenna ein Erwachsener für eine Tageskarte 34 Euro für 60 km Piste zahlen, am Flumserberg (Schweiz) sogar 44 Euro für 65 Pistenkilometer.

Erstaunlich ist aber, dass sich die wesentlich geringere Kaufkraft in Osteuropa nur in geringem Ausmaß auf die Preise der Skigebiete in diesen Ländern auswirkt und daher die Preisunterschiede für die günstigsten Pakete für eine vierköpfige Familie in Zentral-, Nord- und Osteuropa nicht besonders groß sind.

Auch das EVZ Italien hat am Preisvergleich teilgenommen und 70 Skigebiete (davon 27 aus Südtirol) kontaktiert; 23 Skiressorts (darunter 12 Südtiroler Skigebiete) haben den Fragebogen beantwortet. Neben Österreich war Italien das einzige Land, in dem Skigebiete aller fünf Kategorien den Fragebogen beantworteten. Bei den Ergebnissen kristallisierte sich heraus, dass einige der am Preisvergleich teilnehmenden italienischen Skigebiete zu den teuersten ihrer Kategorie gehören. Ein Grund liegt darin, dass sechszehnjährige Teenager den Erwachsenenpreis bezahlen müssen. So ist das Familienpaket in der Kategorie 51 bis 100 Pistenkilometer auf der Seiser Alm (799 Euro) und in den Sextner Dolomiten (740 Euro) am teuersten, während es in Valchiavenna (512 Euro) besonders günstig ist.

Spartipp: Egal welches Skigebiet Sie zu Ihrem Urlaubsziel erkoren haben, Sie sollten sich vorab über mögliche Ermäßigungen informieren; damit können Sie eine Menge Geld sparen.
Den gesamten Bericht zum europäischen Preisvergleich der Skigebiete finden Sie in englischer Sprache unter folgendem Link: Tabelle Preisvergleich Skigebiete

Pressemitteilung
Bozen, 23.11.2010



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