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Produkte von H&M, Zara, C&A und Body Shop im Vergleich - Portugal als Hochburg für SchnäppchenjägerDas Netzwerk der Europäischen Verbraucherzentren (ECC-Net) führte im Mai 2009 einen Preisvergleich von ausgewählten Produkten bekannter europäischer Marken durch.Das Netzwerk der Europäischen Verbraucherzentren (ECC-Net), welches mittlerweile in allen EU-Staaten neben Island und Norwegen vertreten ist, bietet einen allumfassenden Service für die Verbraucher, von einfachen Auskünften bis hin zur Unterstützung bei einer außergerichtlichen Streitbeilegung. Nach Aussage der EU-Kommissarin für Verbraucherschutz, Meglena Kuneva, ist das ECC-Net eine der wichtigsten Einrichtungen zur Stärkung der Bürger, damit diese ihre Rechte in vollem Umfang nutzen können. Das Projekt zum Preisvergleich entstand auf Initiative des EVZ Luxemburg in Zusammenarbeit mit EVZ Österreich und Irland. Untersucht werden sollten dabei die Preisunterschiede von den international operierenden Handelsketten Zara, H&M, C&A und Body Shop innerhalb der EU. Der Warenkorb umfasste dabei drei Artikel für Frauen und zwei Artikel für Männer. Für andere Marktsegmente bzw. Produktsparten ist der durchgeführte Vergleich nicht repräsentativ. Um eine korrekte Auswertung der Ergebnisse zu gewährleisten, wurden auch Faktoren wie Marketingstrategien der Unternehmen, Herstellungs- und Transportkosten sowie das jeweilige Ausmaß an Konkurrenz berücksichtigt. Portugal kristallisierte sich dabei als echter Tipp für Schnäppchenjäger heraus. Die Preise im westlichsten Land Europas lagen durchwegs unter dem europäischen Durchschnitt, Jeans von H&M und Zara waren sogar im Schnitt 10 Euro billiger als in anderen Ländern. In den skandinavischen Ländern hingegen lagen die Preise der Produkte des Warenkorbs allesamt über dem europäischen Durchschnitt mit Ausnahme von H&M in Schweden. Überraschend auch die überdurchschnittlich hohen Preise in den neuen EU-Ländern trotz des relativ geringen Pro-Kopf-Einkommens. Deutlichere Preisunterschiede gibt es in den Ländern der Nicht-Euro-Zone, wo die Preise wesentlich vom Durchschnitt abweichen. In den Staaten der Euro-Zone weist nur Portugal größere Unterschiede zu den restlichen Ländern auf. Die italienischen Preise weisen keine signifikanten Unterschiede im Vergleich zu den anderen Ländern der Euro-Zone auf und liegen somit im europäischen Durchschnitt. Für Südtiroler lohnt sich die Fahrt nach Deutschland, wo die Preise für Kosmetikprodukte niedriger sind als in Italien. Die Umfrage zeigt deutlich, dass es Preisunterschiede zwischen den Mitgliedstaaten gibt, die wahrscheinlich auch in naher Zukunft bestehen bleiben. Die Verbraucher sollten deshalb die Gelegenheiten, die der Binnenmarkt bietet, entdecken und nutzen. Durch das Wachstum des E-Commerce und die Entwicklung einer europaweiten Verbrauchergesetzgebung fallen der Preisvergleich und die Schnäppchenjagd innerhalb der EU leicht wie noch nie. Ein ausführlicher Bericht zum Preisvergleich und die vollständigen Ergebnisse sind auf der Homepage des EVZ Bozen abrufbar. Preisvergleich, Juli 2009
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