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Treffen zwischen Postpolizei und Europäischem Verbraucherzentrum

Am Montag, 23. März 2009 fand in Bozen ein Treffen zwischen der Postpolizei und den Mitarbeiterinnen des Europäischen Verbraucherbraucherzentrums (EVZ) statt. Ziel des Zusammentreffens war ein Erfahrungsaustausch im Bereich des E-Commerce.

Das Einkaufen im Internet wird innerhalb der EU immer beliebter, auch wenn aus einem Anfang März von der EU-Kommissarin Meglena Kuneva veröffentlichten Bericht hervorgeht, dass sprachliche, praktische und rechtliche Schwierigkeiten sowie auch mangelndes Vertrauen immer noch Hindernisse in der Entwicklung des grenzüberschreitenden Handels darstellen.

Auch wenn Italien immer noch eine bescheidene Anzahl an Online-Einkäufen aufweist, handelt es sich um einen rapide wachsenden und große Vorteile bietenden Markt, der aber besondere Vorsicht erfordert, um unerfreuliche Folgen zu vermeiden. Gerade die beim Online-Shopping auftretenden Probleme waren Gesprächsgegenstand zwischen den Vertretern der Postpolizei und den Beraterinnen des EVZ.

Am Beginn des Treffens wurde die Tätigkeit des jeweils anderen vorgestellt, anschließend erfolgte ein Informationsaustausch über die beiderseitigen Erfahrungen im Bereich des E-Commerce; die wichtigsten Fälle und die häufigsten Themen, mit denen Postpolizei und EVZ konfrontiert werden, wurden geschildert und analysiert. Bei der Diskussion stellte sich heraus, dass viele Probleme beide Organismen betreffen; im besonderen wurde diskutiert, in welcher Form man in Zukunft gerade bei Online-Betrugsfällen zusammenarbeiten könnte, um die Verbraucher besser informieren und ihnen besser helfen zu können.

Ein wichtiger Punkt kristallisierte sich aus dem Gespräch heraus: Sowohl die Vertreter der Postpolizei als auch die Beraterinnen des EVZ sind sich über die Notwendigkeit und die Wichtigkeit einer angemessenen Information der Konsumenten einig, damit sich diese im Internet mit einem größeren Bewusstsein der - leider nicht immer erfreulichen - Folgen ihrer Entscheidungen oder Einkäufe bewegen können. Daher wurde auch über eine mögliche zukünftige Zusammenarbeit bei Schulbesuchen nachgedacht, um die Schüler gemeinsam über die größten Gefahren und die Hauptprobleme beim E-Commerce aufzuklären.

Unser Wunsch ist es deshalb, dass aus diesem Zusammentreffen eine Zusammenarbeit zwischen beiden Organismen entstehen möge, die beiden bei ihrer Tätigkeit Hilfestellung bietet, vor allem aber den Verbrauchern nützt.


Bozen, 25.03.2009
Presse-Information



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